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Der große »Blöff«
Neue deutsche Rechtschreibung: einfach unlernbar
Claudia Ludwig und Karin Pfeiffer

Wenn nicht funktioniert, was funktionieren soll
Stolz Verlag
2005
94 Seiten, Taschenbuch, Broschur
ISBN 978-3-89778-244-0
Best.-Nr. 244
Preis (D): 5.00 €
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»Die Bilanz ist niederschmetternd. Auch neun Jahre nach Einführung der neuen Schreibung an den Schulen ist die Mehrheit der Deutschen dagegen.« Diese Äußerung stammt von Christian Meier, von 1996 bis 2002 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung war. Der Grund dafür ist in der Inkonsistenz der neuen Regeln zu suchen. Die Reformschreibung ist unlernbar und unbeherrschbar, wie die um sich greifende Verwahrlosung der Orthographie beweist.
Dieses Buch bringt Licht in die durch einseitige Propaganda verzerrte Begriffslandschaft und trägt zu einer sachlichen Bewertung der sogenannten Rechtschreibreform bei. Die Autorinnen unternehmen den Versuch, die klassische Rechtschreibung vom Vorwurf der Kompliziertheit zu befreien. Nicht um ein dogmatisches Nein zur Rechtschreibreform geht es ihnen, sondern um einen Befreiungsakt: Rechtschreibung darf kein Diktat der Politik sein! Die Schriftsprache gehört dem lesenden und schreibenden Volk, aus dem sie hervorgegangen ist. Die Diskriminierung von Texten, deren Autoren der klassischen Schreibweise den Vorzug geben, muß ein Ende haben.

Es ist eine ungute Entwicklung gewesen, in Schulen eine Orthographie zu verbieten, nach der Millionen von kulturell wertvollen Büchern verfaßt sind, die zu keiner Zeit in die Schulorthographie übertragen werden. Können wir uns einen solchen Kulturbruch leisten? Das flotte »dass« wiegt nicht den Schaden auf, den die Vernichtung von Schriftwerken in vermeintlich »veralteter« Rechtschreibung darstellt.


Beispielseiten für diesen Titel im PDF-Format:


Zusätzliche Informationen:

Von der »neuen« Rechtschreibung begreifen bis heute die meisten Menschen nur die Neuregelung der s-Schreibung (dass statt daß). Ein Großteil der Schreiber identifiziert die Reformschreibung gar nur mit dem Wort »dass«. Dieser Teil der Reform wird gemeinhin als »unstrittig« bezeichnet. Daß dieser Meinung ein Irrtum zugrundeliegt, wird in diesem Buch anhand von Beispielen erläutert. Denn die Regel erschließt sich nur jenen Schreibern als logisch, die von der »alten« auf die »neue« Rechtschreibung umlernen. Für Kinder und Ausländer ist es jetzt schwieriger, und entsprechend erhöhen sich die Fehlerquoten. Wer Beispiele sucht, findet sie zuhauf im aktuellen Schrifttum.

Wozu gab es überhaupt eine Rechtschreibreform? Aha, da waren wieder einmal wirtschaftliche und Machtinteressen im Spiel! Der Duden-Verlag sollte »entmachtet« werden, die »Bertelsmann-Nachschlagwerke« sollten das Rennen machen. Deswegen der ganze Zauber. Das ist inzwischen gut dokumentiert. Leidtragende (»Leid Tragende«?) sind vor allem die Kinder, aber auch Lehrer und Verlage - ausgenommen die Wörterbuchverlage. Aber die werden auch noch ihre Probleme kriegen, weil nämlich nichts mehr funktioniert, wie es soll. Und wer will schon jährlich einen »Update-Duden« oder »Update-Wahrig« kaufen!
Eine heiße Lektüre!


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