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Abschied von der Schriftsprache

 
08. Juli 2011
Abschied von der Schriftsprache
Kategorie: Schriftkultur

War es vor rund 20 Jahren das Deutschdiktat, welches als Ursache für Schulangst und Lernversagen aus dem Methodenschatz der Schulpädagogik entfernt wurde, so steht heute – in konsequenter Weiterentwicklung dieses Gedankens – das Schreiben selbst zur Disposition. Schon sind technische Geräte entwickelt, die es lese- und rechtschreibschwachen Schülern ermöglichen, Lernstoff allein über das Ohr aufzunehmen. Neu entwickelte »Lesestifte« tun das, was früher alle Schüler bereits im ersten Schuljahr lernten und alsbald recht gut beherrschten: sie lesen Texte laut vor. Wem es gefällt, der kann bald »lesen und schreiben lassen«. Wir sind dabei, unsere Kompetenzen an Maschinen abzugeben und meinen, die Bedienung der Maschine ersetze eigenes Können und Wissen.

Ahnen wir, was wir da in Gang setzen? In einem 1995 erschienenen Buch warnt Barry Sanders, Professor für englische Literatur und Ideengeschichte vor dem Verlust der Sprachkultur. Es war das Wort, das den Menschen zum Menschen machte, die Sprache, die Kultur schuf und damit unsere arbeitsteilige Welt, die zu noch nie dagewesenem Wohlstand geführt hat. Da es so selbstverständlich erscheint, lesen und schreiben zu können, gerät allmählich in Vergessenheit, daß Kinder und Jugendliche sich diese Fertigkeiten erst einmal aneignen und diese pflegen müssen. Inzwischen werden sogar bei Kleinkindern akademischer Verstand und angeborenes Interesse an Fachwissen vermutet, weshalb man damit begonnen hat, die armen Hascherle zu beschulen. In unserer Gesellschaft paßt nichts mehr zusammen.

Wir tun nur noch als ob
Die moderne Pädagogik befaßt sich weniger mit psychologischen Voraussetzungen für das Lernen als mit einer als fortschrittlich empfundenen Technik, die nicht das Lernen selbst fördert, sonder das »Als-ob«. Und alles spielen mit: Am Computer Tasten drücken, und Textbausteine auswählen, als ob man lesen und schreiben könne. Referate ausdrucken, als ob man sich Wissen angeeignet habe. Eine Rechenmaschine bedienen, als ob man rechnen könne. Aus mehreren vorgegebenen Antworten reflexhaft die wahrscheinlichste auswählen, als ob man denken könne. Die Pädagogik ist in erster Linie Wirtschaftsfaktor, Bildungspolitik ist vornehmlich umsatzorientierte Beschäftigungspolitik; die Schüler sind in diesem Treiben der am schlechtesten angepaßte Faktor. Daß inzwischen immer mehr von ihnen die Schule verlassen, ohne richtig lesen, schreiben und rechnen zu können, sollte ein Alarmzeichen sein – es verweist auf das völlige Versagen der Schulpädagogik. Auch wenn sie es noch nicht artikulieren können, so spüren sie doch, daß sich im Schulbetrieb kaum jemand für persönliche Anstrengung und Leistung interessiert.
Lernen tut weh. Und wenn Schriftkultur nicht durch anteilnehmende Personen vermittelt wird, kann kein Kind sich mit ihr anfreunden.

Schreibschrift ist kein Luxus
Und nun ist man drauf und dran, auch noch die Schreibschrift als scheinbar unnötigen Ballast über Bord des schulischen Stundenplans zu werfen. Jedem, der sich den Luxus eigener Gedanken zu dieser Entwicklung gönnt, wird rasch klar, daß das Senken von Anforderungen noch nie zu einer Besserung der Fähigkeiten geführt hat. Die Geringschätzung der Schreibschrift ist der Beginn zur Geringschätzung des manuellen Schreibens generell. Es wird nicht lange dauern, ehe auch dieses in der Schule als überflüssige Zeitverschwendung aus den Stundenplänen gestrichen sein wird. Auch das Tippen auf den Tastaturen wird in der Folge als Zumutung empfunden werden. Die Schriftkultur als solche steht dann zur Disposition.

Lesen und Schreiben gehören zusammen
Lesen und Schreiben sind die zwei Seiten einer einzigen Medaille. Eines ist ohne das andere nicht denkbar. Wer das Schreiben nicht mehr pflegt, wird auch des Lesens bald nicht mehr mächtig sein. Wir sind auf dem Weg, uns von der Schriftsprachigkeit zu verabschieden, weil wir sie unseren Kindern nicht mehr zumuten wollen!
Wie aber verträgt sich das mit der Beobachtung, daß bereits Dreijährige mit erstem »akademischem« Wissen bekanntgemacht werden? Die Verfrühung treibt seltsame Blüten. Spätestens in der Grundschule haben diese Frühbeschulten die Nase voll von der modernen Pädagogik und bleiben gegenüber jenen »vernachlässigten« Kameraden zurück, die das »Pech« hatten, zu Hause bei der Mutter bleiben zu müssen, während die anderen in die Krippe gebracht wurden. Das seltsame Verständnis dessen, was Kleinkinder wirklich brauchen, ist unserer Schriftkultur auf längere Sicht mehr als abträglich.

Sprachtradition nicht geringschätzen
Ehrfurcht vor dem Wachsen und Werden einerseits, geduldige Vermittlung von Sprache und Schrift im Kontext liebevollen Miteinanders, und nicht die fragwürdige Hilfe durch Maschinen. Das wäre der Weg. Ein Blick über den Ozean zeigt, wohin die Reise geht. Wenn wir in die jetzige Richtung weitergehen, werden wir uns darauf einzurichten haben, daß die Zahl der Lese- und Schreibkundigen sinkt. »Die Pistole ist das Schreibgerät des Analphabeten«, warnt uns Barry Sanders in seinem sehr lesenswerten Buch. Wie viele Beweise sind nötig, damit wir das glauben?

Karin Pfeiffer

Lesetip:
Barry Sanders: Der Verlust der Sprachkultur. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1998

 


Kommentare zu diesem Beitrag:
von M. Kosniak (12. Juli 2011, 17:15):
Da mögen noch so viele Gefahren für die kindliche Entwicklung am Horizont lauern, liebe Frau Pfeiffer, unser Zeitgeist wird und will sie einfach nicht sehen. Alles, was als technischer Fortschritt daherkommt, der die Arbeit abnimmt, wird in Bausch und Bogen gut geheißen, auch wenn das Rückschritt für wichtige menschliche Fähigkeiten bedeutet.
Ich stelle mir vor, dass wir uns künftig vielleicht keine Sorgen mehr machen müssen wegen einiger rätselhafter „Krankheiten“ unserer Kinder. Sie werden einfach zum Normalfall und alle Menschen gelten damit automatisch als gesund . Wenn jeder dieselbe Schwäche hat, ist eben keiner mehr krank.
Der Legasthenie räume ich die größten Chancen ein in diesem Prozess. Lesegeräte für Kinder werden bald schon für ein so sprunghaftes Ansteigen dieser Krankheit sorgen, dass sie zum Normalfall wird und ihren Status als Krankheit verliert.
Voraussetzung ist allerdings, dass Leute wie Sie mit ihren Warnungen keinen Erfolg haben und auf taube Ohren stoßen.

Mit freundlichen Grüßen und einem herzlichen Dankeschön für Ihre immer wieder so wichtigen Worte

Ihre M. Kosniak
 
von Karin Pfeiffer (13. Juli 2011, 12:30):
Sehr geehrte Frau Kosniak,
auch ich danke für die Zeit, die Sie sich für die Kommunikation nehmen! Ich gebe Ihnen völlig recht, daß allein der Vergleich Unterschiede überhaupt erst sichtbar macht - wenn alle auf die gleiche Weise schreiben oder nicht schreiben können, dann gibt es auch keine Benachteiligungen oder "Krankheiten".
Somit wäre eine kulturelle Abwärtsbewegung auch kein Problem.
Dazu aber tun sich mir einige Fragen auf:
-- findet diese Entwicklung wirklich bei ALLEN Personen innerhalb einer Nation gleichzeitig statt?
-- findet diese Entwicklung bei ALLEN Nationen gleichermaßen statt?
Hier ist Skepsis angebracht. Und weil der Niedergang der Schriftkultur gravierende Folgen nach sich ziehen wird - wirtschaftlicher Art - besteht die Gefahr, daß sich eine Schwächung der Schriftkultur unmittelbar auf das Wohlstandsniveau einer Gesellschaft auswirkt.
Außerdem macht Barry Sanders darauf aufmerksam, daß mit dem Verlust der Literalität auch der Verlust des menschlichen Gewissens einhergeht. "Die Pistole ist das Schreibgerät des Analphabeten", warnt Sanders.
Wenn Kinder nicht mehr schreiben lernen - Schreiben ist eine körperliche Erfahrung! - dann werden die besten Lesegeräte der Welt nicht dafür sorgen, sie in die Welt der Bücher und Wörter eintauchen zu lassen. Mit der Abschaffung der Schreibschrift wird eine Verringerung der Übungszeiten einhergehen, und damit gehen wir einen verhängnisvollen Weg. Davon bin ich zutiefst überzeugt.
 
von M. Kosniak (14. Juli 2011, 17:48):
Nein, ich bin auch nicht der Meinung, dass diese Entwicklung bei allen Menschen einer Nation gleichzeitig stattfindet. Dazu gibt es denn doch (noch) zu viele Eltern, die sich nicht verdummen lassen und genau wissen, was ihren Kindern vorenthalten wird, wenn sie nicht mehr lernen, selbst zu lesen und zu schreiben. Diese Eltern werden zur Selbsthilfe greifen, was wahrscheinlich wieder eine Debatte zur Folge haben wird um „Bevorzugung“ und „Benachteiligung“ oder „reich“ und „arm“ - diesmal nicht an Geld, sondern an Bildungsbesitz. Unser verrückter Zeitgeist mit seiner noch verrückteren Vorstellung von Gerechtigkeit kann sich eher mit einem Mangel aller anfreunden – egal woran - als dass er neidlos Besitzunterschiede akzeptiert, auch wenn ein Mehrbesitz durch eigene Anstrengung und Tüchtigkeit zustande gekommen ist.

Ich teile auch Ihre Meinung, Frau Pfeiffer, dass die Entwicklung nicht in gleicher Weise bei den Menschen verschiedener Nationen stattfindet. Diese Fragen dienten wahrscheinlich auch nur der rhetorischen Aufhängung. Jedenfalls werden die vielen Nationen nicht auf einen Schlag von allen guten Geistern verlassen sein. Auch bei uns werden sie ja nur peu a peu zum Verschwinden gebracht, möglichst unauffällig sozusagen. Es könnte sich sonst heftiger Widerstand regen, dem ein schleichender Vorgang den Wind aus den Segeln nimmt.

Zu dem, was Sie über die wirtschaftlichen Folgen einer „Analphabetisierung“ (mein Ausdruck, nicht Ihrer!) sagen, kann ich auch wieder nur zustimmen. Natürlich wirkt sich immer weniger Bildung auf den Wohlstand eines Volkes aus - vor allem, wenn es von seiner geistigen Fitness lebt, weil Rohstoffe fehlen. Unsere Exportschlager beruhen auf Forschung und Entwicklung und brauchen möglichst viele erstklassig (aus)gebildete Menschen.

Aber die brauchen wir ja vielleicht gar nicht mehr, wenn der Zeitgeist mit seinem degenerierten Verständnis von Gleichheit und Gerechtigkeit alle gleich arm macht. Dann sind wir wenigstens reicher um die Erfahrung : Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Liebe Frau Pfeiffer, ich habe schon an anderer Stelle gemerkt, dass Sie sich auch klug äußern zu Wirtschaftsfragen. Ihre Worte über gutes und schlechtes Geld fand ich z.B. sehr lesenswert.
Mir drängt sich zum Abschluss ein wenig die Frage auf, was Schule mit Wirtschaft zu tun hat bzw. Ihrer Meinung nach zu tun haben darf. Irgendwo glaube ich gelesen zu haben, dass Sie meinen, die Schule dürfe nicht wirtschaftlichen Interessen dienen. Das klingt nach Widerspruch zu Ihrem Kommentar, obwohl ich mir bei Ihnen ziemlich sicher bin, dass dies nicht der Fall ist.
Ihre M. Kosniak


 
von Marie Schneyder (15. Juli 2011, 11:36):
Was ich heute morgen in Ihrem Artikel und den Kommentaren las hat mich ganz schön beschäftigt, Frau Pfeiffer. Ich teile stimme voll zu, dass es mit uns, unseren Kindern und unserer Gesellschaft abwärts geht, wenn wir auf die Sprachkultur immer weniger Wert legen und sogar damit liebäugeln, unseren Kindern nicht mehr so richtig das Lesen und Schreiben beizubringen.
Warum denn das? Wirklich nur, damit allen Schülern durch die Bank weg die Schule leichter gemacht wird? Meine Kinder haben sich gerade auf die Schule gefreut, weil sie dann endlich lernten, selbst zu lesen und zu schreiben. Geht das nicht den meisten Kindern so?
Auch die Vorstellung, dass mit dem Verlust der Literalität der Verlust des menschlichen Gewissens einhergeht, ist beunruhigend, wenn ich an die Folgen denke. Hier aber möchte ich ein Fragezeichen setzen.
Ist es nicht so, dass die Ausbildung des Gewissens bei jedem Menschen vom Verhalten, vom Vorbild und von der Wertevermittlung seiner Umwelt abhängt, wobei die Eltern von überragender Bedeutung sind. Wenn sie vor „bösen“ Verhaltensweisen zurückschrecken, tut es auch das Kind. Pflegen sie dagegen wertvolle Verhaltensweisen, wird das Kind diese wiederum ohne großes Nachdenken als wertvoll übernehmen. Menschen verschiedener Kulturkreise haben sogar unterschiedliche Aussagen des Gewissens. Vielweiberei ist im arabischen Raum z. B. Usus, während sie bei uns als Bigamie unter Strafe steht. Das Gewissen hängt meiner Meinung nach darum sehr viel mehr von dem ab, was der Mensch als „Muttermilch“ zu sich genommen hat, als von dem, was er übers Lesen und Schreiben erfährt. Das eine ist mehr Gefühls- , das andere mehr Verstandessache. Das eine warnt vor falschem Verhalten, indem es „schändlich“ sagt, das andere sagt eher „schädlich“.
Darum denke ich auch, dass die Pistole nur dann zum Schreibgerät des Analphabeten wird, wenn bei ihm mehrere Dinge zusammenkommen. Eine Schwäche im mündlichen Sprachbereich halte ich in diesem Zusammenhang fast für wichtiger als die im schriftlichen.
Dazu sollte ich aber nichts mehr sagen, obwohl es mich reizt. Die Länge meines Kommentars grenzt jetzt schon an Unverschämtheit.

Mit freundlichen Grüßen Marie Schneyder
 
von Karin Pfeiffer (16. Juli 2011, 10:28):
Das Buch von Barry Sanders liegt meist in Griffweite und ist zerlesen und voller Sticker und Anmerkungen. Gerade habe ich es wieder zur Hand genommen, und jedesmal entläßt mich die Lektüre schier atemlos. Bitte besorgen Sie sich das Buch, denn die Frage des Gewissens ist sehr wohl eine der Literalität - wobei Literalität ein Begriff ist, den wir weiter fassen müssen als Alphabetisierung.
Ich werde versuchen, einige Kernsätze meiner von Sanders inspirierten Gedanken aufzuschreiben und hier zu veröffentlichen. Dazu benötige ich aber möglicherweise einige Tage Zeit. Schauen Sie gelegentlich wieder vorbei!
Erholsame Ferien - mit guten Büchern! - wünscht
Karin Pfeiffer
 
von Marie Schneyder (16. Juli 2011, 12:38):

Sie haben absolut Recht, liebe Frau Pfeiffer, ich sollte erst einmal das Buch lesen, bevor ich meine Weisheiten dazu abgebe, zumal ich mit Ihren Buchtips gute Erfahrungen gemacht habe. Hätte ich z.B. bei John Taylor Gattos „Verdummt noch mal!“ auch reflexartig mit Einwänden reagiert, wäre mir ein großartiges Buch entgangen.

Mit etwas verschämten Grüßen

Ihre Marie Schneyder

 
von M.S. (16. Juli 2011, 17:02):
Habe vorhin in mehreren Buchhandlungen versucht, Barry Sanders' Buch zu bestellen. Jedesmal war die Auskunft: Vergriffen, gibt's nicht mehr. Schade!
 
von Karin Pfeiffer (17. Juli 2011, 20:20):
Sehr geehrte Frau Schneyder,
das Buch ist antiquarisch zu haben. Schauen Sie einmal bei amazon.de nach! Auch ich habe es antiquarisch gekauft.
Karin Pfeiffer
 

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