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Kategorie: Politik

 
12. Mai 2016
Ungehörte Ratschläge
Kategorie: Politik
An die Politiker

Ihr werdet die Schwachen nicht stärken,
indem ihr die Starken schwächt.

Ihr werdet den Arbeitern nicht helfen,
indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.

Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen,
indem ihr den Klassenhaß schürt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
14. April 2012
Die Textkultur des Als-Ob
Kategorien: Politik | Schule

Inhalt oder Form — was ist wichtiger?
Teil II (Die Textkultur des Als-Ob)

In unseren Bildungsstätten herrsche längst eine Textkultur des Als-Ob, so der Sachverständigengutachter für wissenschaftliche Plagiate, Stefan Weber. Bei der Bewertung umfangreicher Prüfungsarbeiten in höheren Jahrgangsstufen gehe es selten um mehr als „einen ersten flüchtigen Blick“. Das ist paradox, denn in den ersten Schuljahren wird, diametral dazu, gerade auf die Form zu wenig Wert gelegt; Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
23. November 2011
Was ist Geld?
Kategorie: Politik


foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio 

Die mit dem Euro verbundenen Ziele haben sich als Illusion herausgestellt. Inzwischen wurde  vielen bewusst, dass auch der Euro selbst eine Illusion ist, sogar das Wohlstands- und Friedensargument wird durch die aktuelle Entwicklungen in den Mittelmeerländern Lügen gestraft. Allmählich wird sichtbar, dass sich das jetzige Geldsystem sich weder ökonomisch, noch rechtlich, geschweige denn sozial oder moralisch glaubwürdig rechtfertigen lässt.


Über das Wesen, die Entstehung und den Nutzen von Geld
Auszug aus der Neuerscheinung des Buches »Die Euro-Misere«
von Michael von Prollius

Der Staat sorgt für eine stabile Währung. Diese Behauptung ist ungefähr so aussagekräftig wie die Feststellung: Strom kommt aus der Steckdose. Tatsächlich stellt heute weltweit allein der Staat als Monopolist Geld bereit. Konkurrenz für das gesetzliche Zahlungsmittel ist unter Strafandrohung verboten. Gleichwohl ist damit weder gesagt, wie Geld entstanden ist, noch wie Geld in einer »Österreichischen Welt«* wieder entstehen würde.
Für Interessierte haben wir mit der freundlichen Erlaubnis des Autors ein Kapitel des neu erschienenen Buches als pdf-Dokument zum Herunterladen bereitgestellt.
Hier >>>>>

Die Essays des Geldexperten Michael von Prollius beschäftigen sich mit den unser Geld betreffenden grundsätzlichen Fragen und bieten eine alternative Sicht auf dessen Funktionsweise und damit auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Das am Ende des Aufsatzes vorgestellte Buch sei jedem Interessierten empfohlen, dem die oberflächlichen und einseitigen Erklärungen aus den offiziellen Medien nicht genügen.

 

*gemeint ist die Österreichische Schule der Nationalökonomie
eine Denkrichtung, die eine humane und gerechte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung beschreibt. 

 


 

Ein Lernheft dazu, siehe hier: Macht Geld reich?

und ein Textbeitrag: Gutes Geld und schlechtes Geld

 
24. September 2010
Sparsamkeit der Regierung
Kategorie: Politik

 

Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt.
Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen.
Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß.

Friedrich II. der Große
König von Preußen (1712 — 1786)

 
16. April 2010
Wissenschaftlich erwiesen?
Kategorie: Politik

Zwei Fragen

Nicht alles, was als wissenschaftlich erwiesen gilt, ist auch wahr. Die Leserbriefschreiberin Gisela Glaser drückt dies so aus:

Gerade im medizinischen Wissenschaftsbetrieb gelten diese beiden Regeln: »Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!« und »Wes' Brot ich ess, des Lied ich sing.« Leider wissen das viel zu wenige Menschen und sind dann verunsichert, wenn wieder einmal »wissenschaftlich bewiesen« wird, dass bestimmte Vitamine oder eine Heilpflanze nichts nützen oder gar schaden. Deshalb ist es immer wichtig, bei solchen Ergebnissen zwei Fragen zu stellen: Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
28. März 2010
Was eigentlich ist Geld?
Kategorie: Politik

Der Schuster, der Bauer und der Fürst
Was eigentlich ist Geld? Eine kleine Einführung in Form einer Geschichte.
von Roland Baader

Eigentlich ist es ganz einfach. Bei jedem Tausch — Kauf, Verkauf — wird Produktion gegen Produktion getauscht. Der Verkäufer bietet ein bereits produziertes und noch zu produzierendes Gut (oder Dienste) an — und der Käufer als Gegenleistung ebenfalls.

Versetzen wir uns also in einen Realaustauschmarkt ohne Geld. Ein Schuster bietet ein Paar Schuhe an. Ein Bäcker möchte sie haben und bietet dem Schuster dafür 30 Brote an, je ein frischgebackenes Brot an 30 Tagen. Bei der Transaktion wurde also ein bereits produziertes Gut gegen 30 noch zu produzierende Güter getauscht. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
10. Februar 2010
Null!
Kategorie: Politik

 

Null!

»Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück — Null!«

Voltaire (französischer Schriftsteller und Philosoph; 1694 - 1778)

 
 
05. Februar 2010
Was uns die Geschichte des Geldes lehren kann
Kategorie: Politik

 

Geldwertpolitik — knapp 100 Jahre zurückgeblickt

Inflationismus ist die Geldwertpolitik, die die Vermehrung der Geldmenge anstrebt.

Der naive Inflationismus fordert Vermehrung der Geldmenge ohne zu ahnen, daß die Vermehrung der Geldmenge die Kaufkraft der Geldeinheit vermindert. Er will mehr Geld sehen, weil Geldfülle in seinen Augen schon Reichtum ist. Fiat money! [Es werde Geld! — also Geldschöpfung aus dem Nichts] Der Staat möge Geld »schaffen«, um die Armen reich zu machen und von der Zinsknechtschaft der Kapitalisten zu befreien. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
24. November 2009
Klimahysterie
Kategorie: Politik
 

Altbundeskanzler Helmut Schmidt sagte im Jahre 2007:

»Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklima-Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt …
Seit Hunderttausenden von Jahren haben wir Warmzeiten und Eiszeiten. Zum Beispiel finden sie in Deutschland bis heute Stoßzähne von Mammutelefanten als Beweis dafür, dass es einmal eine Warmzeit gegeben hat, in der Elefanten in Deutschland leben konnten. Oder ich finde in Hamburg-Langenhorn in meinem Garten Gehäuse von Meeresmuscheln — 15 Meter über dem Meeresspiegel. Ein Zeichen dafür, dass in einer früheren Warmzeit der atlantische Ozean bis nach Langenhorn und noch weiter gereicht hat. Die Gründe für diesen vielfältigen Klimawechsel sind einstweilen nicht ausreichend erforscht. Und es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass es nicht so weitergeht. Aber sich darüber aufzuregen und zu meinen, diesen Wechsel könnte der Mensch durch gemeinsamen Beschluss in Heiligendamm aufhalten, das ist reine Hysterie, das ist dummes Zeug.«

Helmut Schmidt im BILD-Interview „Der G8-Gipfel ist nur noch ein Spektakel« 
3.6.2007

 
 
04. Oktober 2009
Rettet die Familie! Antwort auf einen Leserbrief
Kategorien: Politik | Besser lernen

 
foto: pixelio

Die bedrohte Familie

Herr Moitje fragte mich in seiner Zuschrift zu »Rettet die Familie« (15. September 2009):

1. Wie sieht Ihr persönliches Familienbild aus?
2. Warum und wie hat sich Ihrer Meinung nach die Familie vor allem in der letzten Dekade verändert? Sie sprechen hier von Jahrzehnten. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?
3. Wie sehen Ihre persönlichen familienpolitischen Vorstellungen für die Zukunft aus und welchen Beitrag können LehrerInnen für den Erhalt der Familie leisten?


Hier ist meine Antwort

Sehr geehrter Herr Moitje, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
15. September 2009
Rettet die Familie!
Kategorien: Politik | Erziehung

 
foto: pixelio

Die bedrohte Familie

„Keine Gesellschaft hat je über die Zeit Bestand gehabt, der die Familie als Grundlage des Zusammenlebens, der Zugehörigkeit und Gemeinsamkeit verloren gegangen ist. Dennoch oder gerade deswegen ist die Familie wie auch das Recht und das Privateigentum stets den Angriffen staatlicher Willkür ausgesetzt gewesen. Es gab kein totalitäres System, das sich nicht die Entmachtung der Familie zum Ziel gesetzt hätte." Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
21. Februar 2009
Politik und Sprache
Kategorien: Schriftkultur | Politik

Die Politik soll um Gottes Willen die Finger von der Sprache lassen. Sie hat es ja auf katastrophale Weise getan im Zusammenhang mit dieser sogenannten »Rechtschreibreform«, die eine einzige Zerstörung der Ordnung der Rechtschreibung war, die wir einmal hatten. Kein Land der Welt würde sich trauen, per Regierung einzugreifen in die gewachsene Sprache. Schlimm ist auch, dass man die Absicht hatte, mit dieser Rechtschreibreform das Deutsche so zu versimpeln, dass es anscheinend nicht schwierig ist. Aber das ist der falsche Ansatz; man muss viel verlangen von den Kindern, wenn sie in den Kindergarten und in die Schule kommen, und die werden da schon mitkommen, wenn sie richtig angeleitet, gefordert und gefördert werden. Man darf die Latte nicht auf den Boden legen, man muss sie hoch hängen.

Klaus Reichert, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, in einem Interview auf der Deutschen Welle, 21.2.2009

 
 
10. Januar 2009
Alles über Geld
Kategorien: Politik | Humor

     Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Das hat mehrere Gründe, die feinsten sind die wissenschaftlichen Gründe, doch können solche durch eine Notverordnung aufgehoben werden.
Über die ältere Nationalökonomie kann man ja nur lachen und dürfen wir selbe daher mit Stillschweigen übergehn. Sie regierte von 715 vor Christo bis zum Jahre 1 nach Marx. Seitdem ist die Frage völlig gelöst: die Leute haben zwar immer noch kein Geld, wissen aber wenigstens, warum.
Die Grundlage aller Nationalökonomie ist das sogenannte »Geld«. Geld ist weder ein Zahlungsmittel noch ein Tauschmittel, auch ist es keine Fiktion, vor allem aber ist es kein Geld. Für Geld kann man Waren kaufen, weil es Geld ist, und es ist Geld, weil man dafür Waren kaufen kann. Doch ist diese Theorie inzwischen fallen gelassen worden. Worher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist eben da bzw. nicht da — meist nicht da.

Kurt Tucholsky

 
 
09. Januar 2009
Vertagte Krisen
Kategorien: Politik | Humor

Manchmal haben wir in Deutschland eine sogenannte »politische Krise«. Wenn sie vor Weihnachten ausbricht, wird sie bis nach Weihnachten vertagt. Kein Mensch merkt in der Zwischenzeit, daß es eine Krise gibt. Man denke sich einen Fieberkranken, der zu seinem Arzt sagt: »Wissen Sie was, Doktor, morgen habe ich Geburtstag. Vertagen wir die Krise bis zur nächsten Woche!« 

Kurt Tucholsky

 
 
25. November 2008
Können wir daraus etwas lernen?
Kategorie: Politik

Während des Spanischen Bürgerkriegs hatten die Anarchisten in den von ihnen beherrschten Betrieben den Einheitslohn eingeführt, so auch im »Tivoli«-Opernhaus. Auf dem Spielplan stand ein von der anarchistischen Gewerkschaft organisierter Opernzyklus zu volkstümlichen Preisen. Die Hauptrolle in einer dieser Opern sollte der berühmte Tenor Hipolito Lazaro singen, der jedoch mit dem Einheitslohn nicht einverstanden war und deshalb in Verhandlungen mit der anarchistischen Opernleitung versuchte, für sich eine höhere Entlohnung zu erreichen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
17. November 2008
Hannes und die Staatsknete
Kategorie: Politik

 

Papa fährt Hannes in den Kindergarten. Im Radio berichten sie schon wieder von einem neuen Rettungspaket, das für die XY-Bank geschnürt werde. Davon ist jetzt fast täglich die Rede. Es werden ihrer immer mehr, die »gerettet« werden wollen.
»Und das alles mit Staatsknete«, murmelt Papa grimmig, während er vor dem Umschalten der Ampel auf Rot gerade noch über die Kreuzung huschen kann.
»Staatsknete«, kichert Hannes, »was ist denn das?« Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
17. September 2008
Der 68er in uns
Kategorien: Politik | Besinnliches

Man soll sich davor hüten, Schuldzuweisungen immer nach außen und somit auf andere verschieben zu wollen. Auf diese Weise nimmt man sich selbst billigerweise vom Geschehen aus, koppelt sich von der Welt ab, erhebt sich über alles. Man betrachtet sich selbst als das Bessere, vielleicht sogar als das Perfekte mithin. Das tut wohl, und doch wird der Stachel der Unwahrhaftigkeit spürbar.
Ein Beispiel ist der vielgescholtene Achtundsechziger. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
30. Juli 2008
Rechtschreibreform
Kategorien: Schriftkultur | Politik
Schüler an deutschen Schulen machen seit dem Inkrafttreten der Rechtschreibreform vor zehn Jahren annähernd doppelt so viele Fehler wie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Uwe Grund auf der Jahrestagung der Forschungsgruppe Deutsche Sprache (FDS) am 26. Juli 2008 in Stuttgart vorstellte.
Die vergleichende Untersuchung der Schülerrechtschreibleistungen können Sie abladen, wenn Sie auf das Bild klicken. Die Meldung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: siehe hier>>
 
 
15. Mai 2008
Wiederholungszwang aus Ignoranz
Kategorie: Politik

Umstürze kleiden sich gern in das funkelnde Gewand der Aufklärung, des Mitleids, der Menschlichkeit und des Erbarmens. Mit der Beschwörung einer paradiesischen Gerechtigkeit und Erlösung aus irdischem Übel gewinnen die Gesellschaftsveränderer das Vertrauen und die Unterstützung der Menschen. Schon im Märchen frißt der Wolf Kreide und gewandet sich in einen Schafspelz. Wer die Geschichte und ihre Gestalten nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen, immer und immer wieder.
Darin gleichen sich die Historien aller Völker der Welt: Aus den Rebellen von heute häuten sich, sobald sie an die Macht gekommen, die Unterdrücker von morgen.

KAPE

 
 
31. Januar 2008
Aus einem Schüleraufsatz
Kategorien: Politik | Humor
 

»Zu den Grundrechten des deutschen Volkes gehört das Wahlrecht. Das Volk will seine Obertanen selbst wählen.«

 
 
10. November 2007
Rückkehr zur einer volksnahen Bildung
Kategorien: Schule | Politik

Nimmt die Bastelei an unserem Bildungssystem erst dann ein Ende, wenn es völlig ruiniert ist? Wohlmeinend wird in Rheinland-Pfalz neu gebastelt: Alle Hauptschulen werden zu »Realschulen Plus« befördert. Entweder Realschule mit Schrumpf-Hauptschulzweig oder mit Ex-Hauptschülern und Realschülern vereint  – den drastisch erweiterten Lehrerkollegien wird die Entscheidung anheimgestellt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
24. Oktober 2007
Sozialstaat als Religionsersatz
Kategorie: Politik
Der Sozialismus, der auszog, um die Menschen sozialer zu machen, hat sie durch die Enteignung des Privateigentums und durch das totalitäre politische Zwangsregime unter der Diktatur des Proletariats egoistischer und asozialer gemacht und eine eigentliche soziale Wüste hinterlassen. Die sozialistische Methode hat die Erreichung der sozialen Ziele der eigenen Ideologie verunmöglicht und in ihr Gegenteil verkehrt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »
 
12. Dezember 2006
Sich dumm anstellen
Kategorie: Politik

Beim Lesen aufgeschnappt:

„Das hatten sie zu DDR-Zeiten gelernt: Wenn der von oben verordnete ideologische Blödsinn auch nicht zu verhindern ist – sich dumm anzustellen kann nicht verboten werden.“
 
 
 
23. November 2006
Wir alle sind Berliner
Kategorien: Politik | Humor

Der Berliner kann sich nicht unterhalten. Manchmal sieht man zwei Leute miteinander sprechen, aber sie unterhalten sich nicht, sondern sie sprechen nur ihre Monologe gegeneinander. Die Berliner können auch nicht zuhören. Sie warten nur ganz gespannt, bis der andere aufgehört hat, zu reden, und dann haken sie ein.“ 

Kurt Tucholsky 

Berlin ist überall, und wir alle sind Berliner.

 

 
21. Oktober 2006
Wie es wirklich war ...
Kategorie: Politik
Erinnerungen an historische Ereignisse in Buchform füllen Bibliotheken. In einem hochinteressanten und überdies spannend zu lesenden Buch zu Vorgeschichte und Ausbruch des Ersten Weltkrieges* las ich gestern folgenden, beeindruckend bildhaften Vergleich:

»Durch diesen Wald von Sonderplädoyers sucht sich der Historiker tastend seinen Weg, versucht die Wahrheit in vergangenen Ereignissen zu fassen und herauszufinden, »wie es wirklich war«. Er entdeckt, daß die Wahrheit subjektiv und kein Ganzes ist, daß sie sich aus kleinen Stücken zusammensetzt, die verschiedene Menschen gesehen, erlebt und berichtet haben. Sie ist wie ein Muster, das man durch ein Kaleidoskop sieht: sobald der Zylinder geschüttelt wird, bilden die zahllosen farbigen Teilchen ein neues Bild. Und doch sind es dieselben Teilchen, die eben noch einen ganz anderen Anblick boten. Hier liegt das Problem aller Aufzeichnungen von Menschen, die bei vergangenen Ereignissen mitagiert haben. Das berühmte Ziel, zu schildern, »wie es wirklich war«, bleibt uns für immer unerreichbar.«

*aus: Barbara Tuchman, August 1914, dtv Verlag, Seite 465

   
 
17. Oktober 2006
Bildung für das Überleben
Kategorie: Politik
Bildung ist das einzig wirksame Mittel gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Gebildete Menschen fallen nicht so leicht auf die Lockungen des Bösen herein. Wer nach Bildung strebt, muß unermüdlich an seiner eigenen Persönlichkeit arbeiten, muß sich weiterbilden, sich täglich über alles kundig machen, was so um einen herum ist. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

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