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Kategorie: Erziehung

 
04. März 2016
Eingesperrt
Kategorie: Erziehung
Ein Fiji-Häuptling, der die USA besuchte, war ganz entsetzt festzustellen, daß die Jungen und Mädchen dieses gesegneten Landes vom sechsten bis zum sechzehnten Lebensjahr in sogenannten Schulen eingesperrt würden: "Das ist doch gerade die Zeit, in der sie etwas lernen sollten ..."
 
01. November 2015
Ein kluger Arzt
Kategorie: Erziehung

Eine blutjunge Frau stellt sich bei einem Arzt vor. Nach der Untersuchung stellt dieser eine etwas schwache Konstitution fest und rät zu gesunder Lebensführung.
»Rauchen Sie?« fragt der Arzt.
»Ja«, antwortet die Patientin.
»Wie viele Zigaretten täglich?«
»Etwa 20 bis 30.« Das ist geschönt.
Der Arzt blickt kurz von seinen Unterlagen hoch, blickt seinem Gegenüber intensiv in die Augen, und macht sich schweigend ein paar Notizen, denn diese Szene ist bereits eine Weile her, als noch kein Computer in der Arztpraxis auf dem Schreibtisch stand. Nach einer Weile legt der Herr Doktor den Schreibstift hin, erhebt sich und signalisiert damit, daß die Sprechstunde zu Ende ist. Er geleitet die junge Frau zur Tür, reicht ihr die Hand und meint trocken: »Rauchen Sie ruhig weiter. Dann werden Sie sicher nicht alt.« Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
28. Februar 2015
Das Hasenbrot
Kategorien: Erziehung | Besinnliches

Das Hasenbrot

Das beste Brot ist Hasenbrot. Ihr wißt nicht, was für Brot das ist? Kein Kuchen schmeckt so gut wie Hasenbrot.
Vater arbeitete auf dem Büro der Fabrik. Morgens früh schmierte Mutter ihm Butterbrote für den ganzen Tag. Meist war es Schwarzbrot mit festen Roggenkörnern darin. Die fertigen Brote wickelte Mutter in Pergamentpapier. Vater steckte die Päckchen rechts und links in die Taschen seines grünen Überrocks. Auf die vollen Taschen klopfte er noch einmal mit der flachen Hand. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
01. März 2014
An der Bushaltestelle
Kategorie: Erziehung
 

Nichts ist geregelt, was nicht gerecht geregelt ist

Ich lief meine Runde. So früh am Morgen war es noch ruhig auf der Dorfstraße. An der Bushaltestelle wartete eine Gruppe von Kindern auf den Schulbus. Schon von weitem war zu erkennen, daß dort die Zone des Morgenfriedens endete. Ein Gedränge und Geschubse war im Gange. Im Vorüberlaufen fiel mir die größte und kräftigste Gestalt der Gruppe auf: das gedunsene Gesicht des Jungen war kalkweiß vor Wut, seine Augen blitzten aus engen Lidspalten. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
30. Dezember 2013
Einander zuhören und schweigen
Kategorie: Erziehung

 

Ein Ritual

»Aus einer buddhistischen Gemeinschaft ist mir folgendes Ritual bekannt, das dort „Neubeginn" genannt wird. Es läßt sich meiner Meinung nach auch in Familien (und Schulen) anwenden. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
12. September 2013
So hat es die Schöpfung nun einmal eingerichtet
Kategorie: Erziehung
  Früh krümmt sich, was einmal ein Häkchen werden will. So hießt es früher. Wenn der Nachwuchs das partout nicht einsehen wollte, gab's von den Eltern schon mal eins „hinter die Horchlappen“. Waren das noch Zeiten! Doch meine Erinnerungen an die Schulzeit sind eher durchwachsen. Auch am Ort der Bildung wurde von den Lehrern so manchmal handfest durchgegriffen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »
 
17. Oktober 2012
Ein Ziel haben
Kategorien: Erziehung | Besinnliches
 

Der Mensch benötigt ein Ziel. Je konkreter ihm dieses Ziel vor Augen steht, desto mehr wird er sich anstrengen, wird er trotz Schwierigkeiten durchhalten können. Das »Prinzip Hoffnung« ist nichts anderes als ein bestimmtes Ziel, das er zu erreichen hofft. Die Hoffnung ist der Treibstoff, aus dem der Lebensmotor gespeist wird. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
16. September 2012
Erziehungsfehler
Kategorie: Erziehung

Zweideutige Signale führen zu Missverständnissen
Schlechte Sprachgewohnheiten

Ein weiterer Aspekt sind unsere Sprachgewohnheiten: »Könntest du dich vielleicht mal bitte ein bisschen beeilen?«
Mit diesem Satz, der auf den ersten Blick nicht weiter ungewöhnlich wirkt, versuchte eine meiner Kindergartenmütter ihren 3jährigen Sohn jeden Morgen zur Eile anzutreiben – vergeblich übrigens! Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
20. August 2012
Gedanken über die Zeit
Kategorien: Erziehung | Besinnliches
 

Alle Eile ist vom Teufel
(Türkisches Sprichwort)

Seit Jahren mache ich mir Gedanken über das Wesen der Zeit. Was ist Zeit? Weshalb haben wir das Gefühl, keine Zeit mehr zu haben und ständig gejagt zu sein? Sind die modernen Transportmittel die Quelle der Beschleunigung unseres Daseins, der Hetze, die bis in die tiefsten Winkel unseres Daseins eindringt und dort für Unruhe sorgt?

Das Empfinden, ständig unter Zeitdruck zu stehen, ist unangenehm. Das Rezept, das wir uns selbst verschrieben haben, um dem Gehetztsein zu entkommen, ist paradox: noch mehr Eile! Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
30. Juli 2012
Kontrollierte Kindheit
Kategorie: Erziehung
 

Vorsicht, Pfütze!

Neulich auf dem Radweg: die Mutter folgt ihrer kleinen Tochter, die auf einem Rädchen erste Fahrübungen absolviert. Ich höre Mahnungen: »Wackle nicht so. Pass auf, wohin du fährst. Fahr dort, wo weniger Steine liegen. Schau geradeaus.« Als ich wenig später denselben Weg zurückkomme, trägt die Mutter das Rädchen, und das Kind trottet missmutig hinter ihr her. Der bunte Helm ist der Kleinen tief in die Stirn gerutscht. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
12. Mai 2012
Die Wiederentdeckung des Lehrers
Kategorien: Erziehung | Schule

Effektiver Frontalunterricht

Vor ein paar Tagen entdeckte ich im Internet folgende Meldung: »Eine bislang im deutschsprachigen Raum kaum bekannt gewordene Unterrichtsstudie der »Hebrew University of Jerusalem« aus dem Jahr 2011 kommt zu dem Schluss, dass Schüler durch zwei Unterrichtsverfahren besonders gefördert werden: Zum einen haben Schüler vor allem Nutzen von der eher als »traditionell«, eventuell sogar als »altmodisch« geltenden Unterrichtsmethode. Das ist die Methode, bei der Lehrer viel Wert auf Verstehen, Wiederholung und Übung legen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
17. Februar 2012
Richtig sprechen lernen im Gespräch
Kategorie: Erziehung

Wie man Kinder zu Sprachtüchtigkeit erzieht?
Möglichst so, daß sie es gar nicht merken. Und wann merken sie es nicht? Wenn Spracherziehung Teil der Kommunikation ist.

Ein Beispiel:

Nach dem Einkaufen fahren die Mutter und ihr fünfjähriger Sohn im Auto nach Hause. Es ist Winter, auf der verschneiten Fahrbahn kommen sie nur langsam voran. Während der Fahrt schaut das Kind aus dem Seitenfenster und beobachtet etwas, das er seiner Mutter aufgeregt mitteilt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
15. Februar 2012
Ein X für ein U vormachen
Kategorien: Erziehung | Besinnliches

X für U – von der Verführbarkeit Unmündiger

Wenn ich heute vor Erstklässlern an die Tafel schreibe: 7 + 2 = 10, dann werden es die meisten Schüler in ihre Hefte schreiben, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Sie werden schlicht nicht darüber nachdenken.
Ein paar wenige aber werden irritiert schauen, und dann schnellen Finger in die Höhe. Gewiss wird eines von diesen Kindern mich auf den Fehler aufmerksam machen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
23. September 2011
Es gibt kein Gutes, außer man tut es
Kategorien: Schule | Erziehung
   
Darüber reden ist nicht dasselbe wie ...  
... es zu tun.

Reden, reden, reden 
In der modernen Schule wird viel Zeit darauf verwendet, über richtige Einstellungen und erwünschtes Verhalten zu sprechen. So wurde zum Beispiel das Fach Ethik in den Stundenplan eingegliedert. Wozu dies? Glauben wir, das wohlmeinende Appellieren an den Verstand der Schüler brächte irgendwelche tatsächlichen Verhaltensänderungen mit sich? Wir tun so, als könnten wir Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
26. August 2011
Erleichterungspädagogik
Kategorien: Schule | Erziehung

 »Es ist bedauerlich, daß man den Kindern heute alles erleichtern will, nicht nur jedes Lernen, jede Aneignung von Kenntnissen, sondern selbst das Spiel, und die Spielsachen sollen dazu beitragen. Kaum beginnt das Kind die ersten Worte zu lallen, da ist man schon bemüht, ihm alles zu erleichtern. Die ganze Pädagogik kennt jetzt nur noch die Sorge um die Erleichterung. Eine solche Erleichterung ist aber mitunter keineswegs eine Förderung der Entwicklung, sondern im Gegenteil eine Verleitung zu Oberflächlichkeit, gewissermaßen eine Abstumpfung. Ein paar Gedanken, ein paar Eindrücke, die der Mensch in der Kindheit aus eigener Kraft (ja, meinetwegen auch unter Schmerzen) tiefer erlebt hat, werden das Kind viel tiefer mit dem Leben vertraut machen, als es jede erleichterte Schule tun könnte, aus der denn auch in der Regel nichts Persönliches hervorgeht, weder dies noch das, weder Gutes noch Böses, selbst im Laster nichts Lasterhaftes und auch in der Tugend nichts Tugendhaftes.«

Diese Zeilen stammen nicht, wie man vermuten könnte, von einem Zeitgenossen. Sie wurden vor rund 150 Jahren zu Papier gebracht. Urheber ist der russische Philosoph und Dichter Dichter Fjodor Michailowitsch Dostojewskij. (1821 - 1881)

 

 
 
20. August 2011
Buch, Bildung, Bildschirm
Kategorien: Schule | Erziehung

Als ich heute meine Morgenrunde ging — ich richte mich da nach den Bedürfnissen meines Hundes — begegnete ich der Nachbarin, die ebenfalls mit ihrem Vierbeiner unterwegs war. Wir sprachen dies und das und landeten dann beim Thema Kinder. Meine Nachbarin berichtete mir von einem ihrer Bekannten, deren Dreijähriger bereits einen Computer besäße. »Aber keinen Babycomputer, so'n Plastikdings, sondern einen richtigen.« Sie fände dies überflüssig. Ein Kind müsse doch zuerst einmal mit den realen Dingen des Lebens konfrontiert werden. Ich stimmte ihr zu. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
22. Juni 2011
Die Grenzen der Erziehung
Kategorien: Erziehung | Besinnliches

 
foto: pixelio

Und dies gilt für alle Menschen:

Erzwungener Verzicht schwächt, freiwilliger Verzicht macht stark. Erzwungene Solidarität schafft Feindseligkeit, freiwillige Solidarität stärkt den sozialen Zusammenhalt.
Es ist schon wahr: Moralisches Verhalten kann befohlen und unter Anwendung von Gewalt erzwungen werden. Und so geschieht es auch täglich und überall.
Das eigentlichen Wollen und Empfinden des Menschen jedoch kann nicht in die Untertänigkeit genötigt werden, auch nicht mittels Autorität oder Waffengewalt.

Wir erkennen:

Dieses und nichts anderes sind die Grenzen jeder Erziehung. Dieses und nichts anderes sind die Grenzen jeder Politik.

Karin Pfeiffer

 
 
28. April 2011
Herdenmentalität und Konformismus
Kategorie: Erziehung

Herdenmentalität und Konformismus:
Die fauligen Früchte einer modernen (Nicht)Erziehung

Der Verzicht auf die Ausübung natürlicher Autorität in der Erziehung hat fatale Auswirkungen. Der kausale Zusammenhang wird oft nicht erkannt, hauptsächlich wegen der langen Zeitspanne, die zwischen Erziehungspraxis und Verhaltensabweichungen liegt. Auch Mobbing und Aggressivität sind Folgen der mentalen Entwurzelung, welche durch erzieherische Schwäche und Wegschauen der Erwachsenen gefördert wird. Zur sogenannten »antiautoritären Erziehung«, welche heute in weiten Kreisen immer noch, wenn auch unter anderen Bezeichnungen, praktiziert wird, schreibt Wolfgang Brezinka folgendes: Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
06. April 2011
Zeit zum Erziehen
Kategorien: Erziehung | Besinnliches

Seit Gründung des Stolz Verlags führen wir das Symbol der Zeit-Schnecke im Programm. Nimm dir Zeit zum Lernen! Lernen kann nur in Verbindung mit Zeit gesehen werden. Zeitersparnis gibt es nicht; der Versuch, Zeit zu sparen, mündet in Hektik und Oberflächlichkeit. Unterricht und Erziehung können nur gelingen, wenn wir uns Zeit für unsere Kinder nehmen, sie teilhaben lassen an unserem Leben.
Die beste Erziehung ist die, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
14. März 2011
Die Rolle des Lehrers
Kategorien: Schule | Erziehung

Weshalb die Person des Lehrers wichtiger ist als alles andere

Herr Professor Roth, der Untertitel Ihres neuen Buches lautet »Wie Lernen gelingt«. Es gibt aber eine große Gruppe von Schülern, bei denen das Lernen nicht gelingt: Seit Beginn der PISA-Erhebung 2000 liegt die Zahl der sogenannten Risikoschüler konstant bei rund 20 Prozent eines Altersjahrgangs. Woran liegt das?

Prof. Dr. Gerhard Roth: Da läuft etwas prinzipiell schief. Zunächst einmal: Die Rolle des Lehrers wird grundlegend verkannt. Die Lehrer sind völlig verunsichert. Denn in den letzten Jahren hat sich die Auffassung durchgesetzt, der Lehrer müsste sich vollkommen zurücknehmen und das Lernen müsste selbstorganisiert und selbstreguliert vonstatten gehen. Das ist grundfalsch. Alle einschlägigen Untersuchungen zeigen, dass ein wesentlicher Teil des Lernerfolgs der Schüler davon abhängt, wie der Lehrer aufgestellt ist, ob er eine Vertrauensperson ist und ob er sich in die Psyche und die intellektuellen Fähigkeiten des Schülers hineinversetzen kann. Kurzum, ob er Fähigkeiten hat, die unabdingbar für den Unterricht und für die Wissensvermittlung sind.

Auszug aus einem Interview mit dem Hirnforscher Dr. Gerhard Roth zum Thema Lernen. Das ganze Interview können Sie auf bildungsklick.de nachlesen.

 
 

 

 
10. Februar 2011
Weshalb wollen moderne Mütter ...
Kategorien: Besinnliches | Erziehung

... ihr Kind nicht anschauen?

Stellen wir uns vor, ein Besucher von einem fremden Stern bummelt durch eine deutsche Stadt. Ihm fallen Frauen auf, die ihr Kind von sich abgewandt in einem Karren vor sich herstoßen. Sie schauen es nicht an, reden nicht mit ihm. Er fragt sich, welchen Sinn das haben solle: Weshalb wollen die Mütter ihre Kinder nicht anschauen? Haben sie nicht den Wunsch, mit dem Kind zu sprechen, zu schäkern, zu scherzen? Beinahe gleichgültig schieben die Frauen die eleganten Kinderwagen vor sich her. Die armen Hascherle sind angeschnallt. Das Auge der Mutter kann ja nicht über jede Bewegung wachen! Tut diese Bewegungseinschränkung dem Kind gut? fragt sich unser Besucher. Seltsam, diese Menschen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
24. Januar 2011
Der Schnuller macht dumm!
Kategorie: Erziehung

An den Schulen fallen vermehrt Kinder auf, deren Sprachentwicklung verzögert ist. Sie haben Schwierigkeiten, sich artikuliert auszudrücken und benötigen sprachtherapeutische Hilfe. Woran liegt das? Einer der Gründe ist der unreflektierte Dauergebrauch des Schnullers. Viele Kleinkinder haben heute ständig einen Nuckel im Mund. »Dauerschnullern« hat nachteilige Folgen — und zwar nicht nur für die sprachliche Entwicklung des Kindes, diese Ansicht vertritt der Sprachheilpädagoge Peter Fischer.
Lesen Sie hier seinen interessanten Aufsatz:

Der Schnuller in der (Sprach)Entwicklung

Um einen möglichst großen Personenkreis mit dieser Aufklärung zu erreichen, bitten wir unsere Leser, das pdf-Manuskript auszudrucken und an Interessierte weiterzugeben. Bei dem Autor Peter Fischer bedanken wir uns herzlich für die Erlaubnis, seinen Aufsatz hier veröffentlichen zu dürfen.

Der Autor: Peter Fischer
Kontakt: Praxis Fischer, Norden


Foto: D. Braun / pixelio

 

 

 
28. August 2010
Gedanken zum Schulanfang
Kategorie: Erziehung


Foto: Henning Hraban-Ramm / pixelio 

Erwachsen sein? Warum nicht!

Schwäche ist, wenn der Starke nicht mehr stark sein will, der Wissende nicht mehr wissend, der Tüchtige nicht mehr tüchtig und der Ältere nicht mehr erfahren.

Schwäche und Furcht vor Liebesverlust sind zutiefst menschliche Eigenschaften. Unsere Kinder jedoch suchen Halt und keine Scheintoleranz, als welche sich Schwäche so gern tarnt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
02. Juni 2010
Über die Tüchtigkeit
Kategorien: Erziehung | Besinnliches

»Das ist ein tüchtiger Arzt!« sagt eine Frau zur anderen, während sie auf die Straßenbahn warten. Wer diesen Satz aufschnappt, hat sofort ein Bild dieses Arztes vor Augen: er geht auf seine Patienten ein, nimmt sich für sie Zeit, erkennt ihre Probleme, kann Krankheiten sicher diagnostizieren, führt mit Geduld zur Heilung. Ist rücksichtsvoll, arbeitsam, zuverlässig, klug, gebildet, herzensgut.
Tüchtigkeit ist eine Charaktertugend, die einen hohen gesellschaftlichen Rang besitzt. Wir unterscheiden zwischen verschiedenen Tüchtigkeiten: Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
28. April 2010
Wiederkennen, anerkennen (Teil II)
Kategorie: Erziehung

Rituale und Wiederholungen in der Pädagogik
(Teil II)
von Karin Pfeiffer

(Teil I: siehe hier)

Jede Beschränkung der körperlichen Sinne ist auch eine Beschränkung der Welterkenntnis. Helen Keller war einer schweren Erkrankung im frühen Kindesalter zufolge blind und taub geworden. Im Dunkel des Nichtsehens, im Schweigen des Nichthörens blieb ihr hauptsächlich der Tast- und Gleichgewichtssinn. Das Mitleid raubte den Eltern die Kraft, dem Kind pädagogische Grenzen zu weisen. Allzugroße Nachgiebigkeit aber ist nicht Liebe, sondern Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
12. März 2010
Wiederkennen, anerkennen
Kategorie: Erziehung

Rituale und Wiederholungen in der Pädagogik
(Teil I)
von Karin Pfeiffer

Wiedersehen macht Freude, sagt der Volksmund. Wir beobachten an uns selbst, wie bloßes Wiedererkennen von gewissen Daseinsmustern Ordnung ins Chaos widerstreitender Wahrnehmungen bringt. Das beruhigt, denn nun scheint vorhersehbar, was passieren wird. Wiedererkennen von Verhaltensmustern ist in der Pädagogik von herausragender Bedeutung, die selten genug Würdigung erfährt. Ein geordneter Tagesablauf, die Wiederkehr gewisser Rituale, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
08. Dezember 2009
Vorweihnachtliche Magie - unmodern?
Kategorie: Erziehung
Kinder brauchen Geheimnisse — heute notwendiger denn je!
 

Szene I (1960)

Zu Hause. Die Mutter putzt das Treppenhaus. Plötzlich stößt sie einen kleinen Schrei aus. Die vierjährige Mathilde stürzt aus der Küche heraus.
Was ist denn, Mami?

— Mir war grad', als wär' was vorbeigeflogen.
— Was denn, Mami?
— Ich weiß nicht - wahrscheinlich hab' ich mich geirrt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
20. November 2009
Gedanken zu Kindheit und Erziehung
Kategorie: Erziehung

Der Einbezug in den Arbeitsalltag sollte nicht nur unter dem Gesichtspunkt der »Entwürdigung« des Kindes gesehen werden; denn das Gefühl der Nützlichkeit ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Menschenwürde.

Robert Nef


Jede Epoche verurteilt die Pädagogik der vorangegangenen und ersetzt die alten Irrtümer durch neue.

Robert Nef


Die Einstellung einer Kultur gegenüber Kindern und Behinderten ist der Indikator ihrer (Un-)Menschlichkeit. Der Blick zurück sollte nicht in sozialpolitischer Empörung steckenbleiben … Denn schneller als sie denkt, könnte die Gegenwart die ebenso berechtigte Empörung der Nachwelt auf sich ziehen. Wie viele Eltern wollen nicht heute dem Staat »ihr eigenes Fleisch und Blut auf den Hals werfen«? Wie viel Zeit und Wertschätzung bleibt für das Kind zwischen den Kraftfeldern von Selbstverwirklichung und Prestige übrig? Und wo endet eine Volksschule, die laufend mit Neuerungen gestreßt wird, die nicht kindgerecht sind? Um aus der Geschichte zu lernen, genügt es nicht, zurückzublicken. Es braucht auch den kritischen und selbstkritischen Vergleich mit den Handlungsmustern und Leitmotiven der Gegenwart.

Peter Ruch, Theologe
in: Schweizer Monatshefte Nr. 968, März/April 2009
(Hesch mi lieb? Seite 40)

 
15. September 2009
Rettet die Familie!
Kategorien: Politik | Erziehung

 
foto: pixelio

Die bedrohte Familie

„Keine Gesellschaft hat je über die Zeit Bestand gehabt, der die Familie als Grundlage des Zusammenlebens, der Zugehörigkeit und Gemeinsamkeit verloren gegangen ist. Dennoch oder gerade deswegen ist die Familie wie auch das Recht und das Privateigentum stets den Angriffen staatlicher Willkür ausgesetzt gewesen. Es gab kein totalitäres System, das sich nicht die Entmachtung der Familie zum Ziel gesetzt hätte." Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
29. August 2009
Frieden
Kategorien: Erziehung | Besinnliches

 

FRIEDEN ...
... bedeutet Geben und Nehmen

Studien zeigen, dass Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern essen, deutlich besser mit Stress umgehen. Einer von vielen guten Gründen für einen kleinen Familienklatsch bei Tellergeklapper. Natürlich sind Familien manchmal unangenehmer als ein Mückenstich am Knöchel. Andererseits: Man kann auch mit niemandem besser lachen.

Unterwegs am Ufer eines Alpenflusses entdeckte ich am Rande des idyllischen Gehweges eine Tafel mit dieser Inschrift. Wie viele Spaziergänger am Wasser mögen zum Lesen angehalten und im Weitergehen über die Botschaft nachgesonnen haben?

Eine schöne Idee — das jedenfalls findet Ihre
Karin Pfeiffer


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