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Archiv: November 2016

 
24. November 2016
Kein Vorteil ohne Nachteil
Kategorie: Besinnliches

foto: pixelio

Kein Vorteil ohne Nachteil

Sorgfältiges Arbeiten benötigt Zeit. Zeitaufwendige Tätigkeiten beanspruchen unsere Geduld. Beides bringen wir immer weniger auf. Erkennbar ist dies an der zunehmenden Zahl fehlerhafter Produkte. Nehmen wir ein Beispiel: die Schrift.

Alte Bücher und Broschüren sind beinahe fehlerfrei. Satzbau und Inhalt beeindrucken durch Formschönheit und Vollständigkeit. Um solche Perfektion zu erreichen, ist ein gewisser Zeitaufwand nötig. Man schrieb mit der Hand, später tippte man auf der Schreibmaschine. Weil Korrekturen hier wie da nur mit Mühe durchgeführt werden konnten (ein Tippfehler machte unter Umständen die Arbeit einer ganzen Seite oder gleich mehrerer Seiten zunichte), brachte der Schreibende im eigenen Interesse höchste Sorgfalt und Konzentration auf. Der Zwang, langsam und mit Bedacht zu arbeiten, ergab sich aus den Umständen heraus. Wer ungenau arbeitete, büßte dies durch die Verdoppelung seines Aufwandes an Zeit und Kraft.

Wie anders ist dies heute! Und niemand würde das beklagen. Dennoch geht etwas verloren. Wir ahnen, was es ist.

Karin Pfeiffer

 
 
16. November 2016
Weshalb wir Handschrift pflegen sollten (Teil II)
Kategorie: Schriftkultur

Die eigene Handschrift zu verbessern, dafür ist es nie zu spät. Schauen wir einmal, was dazu alles nötig ist:

Das Schreibmaterial

Hilfreich sind Bleistift, Buntstift, Wachsmaler, Filzstift, Füller. Von Kuli oder Tintenroller ist abzuraten. Sie setzen der Handmotorik zu viel bzw. zu wenig Gleitwiderstand auf dem Papier entgegen. Radiergummi und Tintenkiller mögen nützlich sein für die Schreibpraxis; zum Üben der Handschrift schließen wir beides fort, denn ihre Benutzung stört Ablauf des Schreibens. Wer sich verschreibt, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
06. November 2016
Heute lernen, was morgen wichtig ist?
Kategorie: Besser lernen
 Heute lernen, was morgen wichtig ist?

»Die Schule muss das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, die in Zukunft die Lebenschancen des einzelnen und den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt bestimmen.« So der verstorbene Politiker Johannes Rau in einem seiner Druckwerke.

Das heißt: Wir sollen heute lernen, was wir morgen brauchen. Leider knüpft diese Forderung nicht an der traditionellen Übereinstimmung darüber an, welche Fähigkeiten zur allgemeinen Lebensbewältigung gebraucht werden. Mit dem Ruf, heute zu vermitteln, was morgen nötig ist, verbindet sich die irrige Meinung, morgen werde etwas anderes benötigt als heute. Das mag sein, aber niemand weiß heute, was die Zukunft uns abverlangen wird; niemand kann sagen, welche Umstände wir antreffen werden. Für die Ausführung unserer Zukunftspläne müssen wir uns mit dem begnügen, was uns heute zur Verfügung steht. Allezeit hat der Mensch die Zukunft mit den vorhandenen Geräten gestaltet, und nicht mit den noch nicht vorhandenen von morgen. Wir können ein Haus nur mit Werkzeug und Material erbauen, das uns heute zur Verfügung steht — auch wenn uns dieses Haus morgen Schutz bieten wird, also ein Zukunftsprojekt darstellt.

Die Forderung, das Lernen und dessen Inhalte auf die Zukunft abzurichten, hieße unseren Kindern zu befehlen, jetzt bereits in den Zug einzusteigen, der morgen um diese Zeit am fraglichen Bahnsteig anhalten könnte. Das aber ist keineswegs sicher!

Karin Pfeiffer

 
 
SprichWort
Kategorie: Humor

 
 Lieber zu viele Köche,
als gar keinen Brei.
 

 
Weshalb wir Handschrift pflegen sollten (Teil I)
Kategorie: Schriftkultur
Rückgabe der Klassenarbeit in einem achten Schuljahr. Die Aufsatzhefte werden verteilt. Mit Spannung schlägt jeder Schüler das Heft auf, sobald er es vor sich liegen hat. Ein schlacksiger Blonder ist aufgestanden und tritt mit dem offenen Heft ans Pult, wo der Lehrer noch einige Eintragungen in das Klassenbuch vornimmt.
»Was heißt das?« Der Schüler deutet mit dem Finger auf die rote Schreibe unter seiner Arbeit. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

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