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Archiv: September 2006

 
23. September 2006
Entspannung in der Natur
Kategorie: Besinnliches

Wo viele Menschen zusammenkommen, entsteht Unruhe.
Wo viele Bäume zusammenstehen, ergibt sich eine Einheit gelebter Ruhe. So besteht die einfachste Entspannungsmethode darin, sich gelegentlich von seinen Mitmenschen abzukehren und sich in die Ruhe des Waldes zurückzuziehen.

Dorther, aus Wald und Flur, kommen wir ursprünglich. Daher sind die Eindrücke, die unsere Sinne dort empfangen, therapeutisch so wirkungsvoll. Wir emfpinden die Geräusche, die Düfte, die Farben, die wir in der Natur aufnehmen, immer als harmonisch und schön. Das Grün der Wiesen und Wälder, die herbstlichen Farben eines Laubwaldes, das Blau des Himmels, die Stille der Herbstluft, die Farbe der friedvollen Geborgenheit ...

Nutzen Sie das Wochenende, um Frieden zu tanken!

 

 
18. September 2006
Nur für heute
Kategorie: Besinnliches
Zehn Gebote der Gelassenheit

1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Nur für heute werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemanden kritisieren; ja, ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern ... nur mich selbst.

3. Nur für heute werde ich in der Gewißheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, daß die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre für das Leben der Seele notwendig.

6. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen.

7. Nur für heute werde ich etwas tun, das ich keine Lust habe zu tun; sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, daß es niemand merkt.

8. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

9. Nur für heute werde ich fest glauben - selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten, daß die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

10. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben. Mir ist es gegeben, das Gute während zwölf Stunden zu wirken.

Papst Johannes XXIII.

 

 

 
17. September 2006
Heute ist Sonntag
Kategorie: Besinnliches

Sonntage haben so etwas Melancholisches an sich. Empfinden Sie das auch so? Das Wochenende ist vorüber, Montag wirft seine Schatten voraus.
Zu meiner Zeit als Lehrerin habe ich die Sonntagnachmittage oft mit schlechtem Gewissen verbracht, denn da war noch was ...
Dieses Was fühlte sich an wie ein Steinchen im Schuh. Je länger man damit herumspaziert, desto größer wird das Ding. Nimmt man sich endlich Zeit, den Schuh auszuziehen und nach dem »Felsbrocken« zu suchen, fällt kaum hörbar ein winziges Objekt heraus. Woran sich die Zehen reiben, hat kaum meßbare Dimensionen. Eigenartig, wie einem so ein Nichts zu schaffen machen kann. Der Seele geht es wie dem Fuß: sie stößt sich an Staubkörnern. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
16. September 2006
Der Hund und der Wolf
Kategorie: Besinnliches
Es war in einem strengen Winter. Ein Wolf hatte schon seit Tagen vom Hunger geplagt den Wald durchzogen und nach Nahrung gesucht. Jeder Bissen hätte ihn erfreuen können, selbst der Rest einer verwesenden Maus, so ausgehungert war er.
Ein mageres Hündchen lief im unvorsichtigerweise über den Weg. Es bibberte vor Furcht und Kälte. "Du kommst mir wie gerufen", freute sich der Wolf und packte den ängstlichen Dreikäsehoch beim Fell.
"Halt, lieber Wolf, nicht so unüberlegt, siehst du denn nicht, wie ausgezehrt ich bin? Du musst dich ja vor mir ekeln"
"Quatsch keinen Unsinn, ich bin nicht wählerisch", knurrte der Wolf verärgert.
"Du bringst dich um den besten Bissen deines Lebens!" kläffte das Hündchen. "Du müsstest mich erst einmal sehen, wenn ich mich morgen von den unzähligen Köstlichkeiten des Hochzeitsmahls gemästet habe. Morgen werde ich wohlgenährt sein und strotzen vor Fett. Denn dann heiratet die Tochter meines Herrn einen steinreichen Gutsbesitzer. Speisen gibt es dort, Speisen! Feinster Rehbraten, würziger Schinken, Kalbsnieren und Hammelkeulen, Rindsbraten und duftende Mettwürste!" Der pfiffige Köter machte dem Wolf den Mund wässrig mit einer endlosen Aufzählung auserwählter Leckereien. "Das wäre ein Essen für dich", schloss er seine Schilderung, "und nicht meine miese Figur von heute. Komm morgen nacht auf unseren Hof, dann will ich dir dienen. Aber sei leise, mein Herr hat gute Ohren."
Der Wolf war ganz verrückt geworden von all den herrlichen Speisen, die der kleine Schlauberger ihm vorgesponnen hatte. Er ging auf den Vorschlag des Hündchens ein und ließ es laufen.
In der folgenden Nacht schlich er behutsam auf den Hof, um ein Festmahl zu halten. Der kleine Hund lag auf einem Vordach und rief: "Willkommen, lieber Wolf! Ich freue mich, dass du meine Einladung angenommen hast. Warte einen Augenblick, ich will meinem Herrn sofort Bescheid geben, damit er kommt und dich festlich bewirtet." Und er bellte aus Leibeskräften.
Sofort schlugen auch die Wachthunde an, und der Herr stürmte bald darauf aus dem Haus, um die Hunde loszulassen. Aber der Wolf war schon laut schimpfend geflüchtet.

Aesop

 
 
15. September 2006
Gebet eines Schülers
Kategorie: Humor

Schule mein, die du stehst auf dem Hügel,
gepriesen sei deine Herrlichkeit,
dein Stundenplan regiere,
wie im Unterricht, so zu Hause.
Unsere täglichen Aufgaben gib uns heute,
und vergib uns unsere Tintenkleckse,
wie auch wir vergeben den Lehrern.
Und verdirb uns nicht
die Lust am Lernen,
sondern erlöse uns von den Zensuren.
Amen

 
Karin Pfeiffer  

 

 
14. September 2006
Weisheit für jeden neuen Tag
Kategorie: Besinnliches
Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen netter Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und einer guten, erquickenden Tasse Tee."

(Catharina Elisabeth Goethe, der Mutter des Dichters Johann Wolfgang von Goethe) 

                                                                                                           

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