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Archiv: Februar 2009

 
25. Februar 2009
Die Moral des Hühnerstalls
Kategorie: Humor

Die Moral des Hühnerstalls gebietet, daß man nach Körnern pickt, und, so man welche gefunden hat, sie auch aufißt — sonst nimmt sie der andere.

Kurt Tucholsky

 
 
22. Februar 2009
Newsletter Nr. 29 – Februar 2009
Kategorie: Newslettertexte
Bühnenspaß

Das alles ist Theaterspiel:
spannend, lustig, anstrengend, ernsthaft, kreativ, herausfordernd, lehrreich, nützlich, unterhaltsam, pädagogisch wertvoll, sinnstiftend; was wäre noch dazu zu sagen?

Persönlichkeitsentfaltung
Wer bin ich? Nicht nur Jugendliche, die gerade mit der Selbstfindung beschäftigt sind, stellen sich diese Frage. Wer in verschiedene Rollen schlüpft, merkt rasch, was ihm besonders gut liegt. Erkenntnisse gewinnen wir durch Konfron­tation von Bekanntem und Gewohntem mit Neuem und Abweichenden. Theaterspielen dient der Persönlichkeitsbildung; es erfordert Disziplin, Bereitschaft zur Teamarbeit, Unterordnung unter Sachzwänge, Konzentration und Fleiß. Der Spieler muss sich der Kritik stellen. Das mag schmerzhaft sein, ist aber Voraussetzung für die Entwicklung jener Tugenden, die in unserer Gesellschaft allgemein geschätzt werden und die ein Zusammenleben im Alltag erst ermöglichen.
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21. Februar 2009
Politik und Sprache
Kategorien: Schriftkultur | Politik

Die Politik soll um Gottes Willen die Finger von der Sprache lassen. Sie hat es ja auf katastrophale Weise getan im Zusammenhang mit dieser sogenannten »Rechtschreibreform«, die eine einzige Zerstörung der Ordnung der Rechtschreibung war, die wir einmal hatten. Kein Land der Welt würde sich trauen, per Regierung einzugreifen in die gewachsene Sprache. Schlimm ist auch, dass man die Absicht hatte, mit dieser Rechtschreibreform das Deutsche so zu versimpeln, dass es anscheinend nicht schwierig ist. Aber das ist der falsche Ansatz; man muss viel verlangen von den Kindern, wenn sie in den Kindergarten und in die Schule kommen, und die werden da schon mitkommen, wenn sie richtig angeleitet, gefordert und gefördert werden. Man darf die Latte nicht auf den Boden legen, man muss sie hoch hängen.

Klaus Reichert, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, in einem Interview auf der Deutschen Welle, 21.2.2009

 
 
15. Februar 2009
Junge oder Mädchen?
Kategorie: Humor

 
foto: pixelio


Dialog der Zukunft?

»Wir möchten ein Kind für den Kindergarten anmelden.«

»Junge oder Mädchen?«

»Das soll das Kind doch, bitte schön, später einmal selbst entscheiden!«

 
 
10. Februar 2009
Trotzdem
Kategorie: Besinnliches

 
foto: pixelio

Trotzdem …

Ein Mensch konnte nichts Schönes und Gesundes ertragen. Als er in einer Oase einen jungen Palmenbaum im schönsten Wuchs fand, nahm er einen schweren Stein und legte ihn der jungen Palme mitten in die Krone. Mit einem Lachen ging er weiter.
Die Palme versuchte die Last abzuwerfen. Sie schüttelte und bog sich. Vergebens.

Die Palme krallte sich tiefer in den Boden, bis ihre Wurzeln verborgene Wasseradern erreichten. Diese Kraft aus der Tiefe und die Sonnenglut aus der Höhe machten sie zu einer königlichen Palme, die auch den Stein hochstemmen konnte.

Nach Jahren kam der Mann wieder, um sich an dem Krüppelbaum zu erfreuen. Da senkte die kräftige Palme ihre Krone, zeigte den Stein und sagte: „Ich muß dir danken. Deine Last hat mich stark gemacht."

aus Tunesien

Liebe Eltern, liebe Lehrer!

Das ist keine Aufforderung, den Kindern das Leben schwerzumachen! Vielmehr sagt uns diese Parabel, daß wir selbst in schwierigen Lebensumständen nicht aufgeben dürfen, daß geistig-seelisches Wachstum nur dann stattfindet, wenn eine Herausforderung vorhanden ist.
Deshalb: Habt keine Furcht davor, unseren Kindern auch einmal etwas Schwieriges aufzuerlegen, in dessen Erfüllung sie das Beste geben müssen! Das Beste schlummert in allen von uns!
Verwöhnung ist zwar der bequemere Weg — doch er ist es nicht nur für die Kinder, sondern vor allem für uns Erwachsene.

Karin Pfeiffer

 
08. Februar 2009
Wachstumshilfe
Kategorie: Besinnliches

Wachstumshilfe
Ein Mann aus Sung war sehr betrübt, daß sein Korn nicht recht wachsen wollte. Er versuchte daher, die Halme selbst in die Höhe zu ziehen. Nach dieser Arbeit kam er ganz benommen heim und sagte zu seinen Leuten: »Ich bin sehr müde, ich habe meinem Korn geholfen zu wachsen.«
Sein Sohn lief hinaus, um sich dies anzusehen, fand aber alle Halme geknickt und verwelkt.
Es gibt viele Menschen auf der Welt, die den Wunsch haben, dem Korn beim Wachsen zu helfen.

Mong Tse

Bitte, liebe Eltern und liebe Lehrer:

• Lasst den Kindern Zeit zum Wachsen, Reifen, Lernen!
• Alles zu seiner Zeit!
• Erzwungene Verfrühreifung kann Kinderseelen knicken ...

Es geht dann nicht nur den Kindern besser, sondern auch uns selbst.

Karin Pfeiffer

 
 
06. Februar 2009
Frühförderung in Vorschule und Kindergarten
Kategorie: Erziehung
Frühförderung in Vorschule und Kindergarten

Dieser Tage erreichte uns ein Brief aus Neuseeland. Das eigentliche Anliegen des Schreibens verblaßte angesichts der zwischen den Zeilen verborgenen Botschaft: im englischsprachigen Raum werden seit geraumer Zeit bereits Zweijährige in Krabbelstuben intellektuell beschult. Dies ist eine alarmierende Entwicklung. Auch bei uns wird die Forderung nach Frühbeschulung immer lauter. Sogenannte Experten aus dem Dunstkreis der Politik (deren verborgene Motivation einmal eine spezielle Durchleuchtung verdiente) reden dem Volk ein, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
05. Februar 2009
Fehler über Fehler
Kategorie: Besinnliches

Aphorismensammlung zum Thema »Fehler« 

Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.
Francois de La Rochefoucauld

Es ist von großem Vorteil, die Fehler, aus denen man lernen kann, recht frühzeitig zu machen.
Winston Churchill
Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler erst eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen.
Marie von Ebner-Eschenbach

Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewußt zu sein.
Thomas Carlyle

Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnützen.
Kurt Tucholsky

Am lautesten singen immer die, die falsch singen.
Franz Grillparzer

Wer arbeitet, macht Fehler, wer viel arbeitet, macht viele Fehler. Ich kenne Menschen, die machen keine Fehler.
Unbekannt
 
 
03. Februar 2009
Extra-Njuuslätta Nr. 21 – Februar 2009
Kategorie: Newslettertexte

 

Fehlerwörter üben
eine »löchrige« Geschichte

Liebe Lehrer! Liebe Eltern!
In einer Zeitschrift für Pädagogik ist folgende Aussage zu lesen:

»Zum Einüben der Rechtschreibung kann man sich auf solche Wörter konzentrieren, die die Kinder immer wieder falsch schreiben. Eine gute Strategie ist es, vornehmlich diejenigen fehleranfälligen Wörter einzuüben, die in Diktaten und Aufsätzen besonders oft vorkommen.«

Klingt überzeugend einfach. Ist vor allem einfach durchzuführen, so wie man den Vorgaben für ein Kochrezept folgt: Man nehme ...
Klingt absolut schlüssig! Man greife sich die Fehlerwörter — nichts anderes als die Fehlerwörter — aus dem Textband heraus, packe sie am Schopf, schüttele sie kräftig und drohe ihnen mit pädagogischer Inbrunst: »Du, du! Jetzt zeige ich dir, wie man sich korrekt abbildet!« Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
Vom Abschreiben
Kategorie: Besser lernen
Vom Abschreiben

Kurzes Vorwort

Zu meinen lieben Gewohnheiten zählt das Lesen von Fachliteratur, gleich morgens nach dem Aufstehen. Mein Geist ist dann frisch und aufnahmefähig. Während ich lese, mache ich mir Notizen. Ich schreibe Wörter und ganze Sätze ab, die mich zum Nachdenken anregen. Zu diesem Zweck habe ich ein spezielles Heft angelegt.
Was ich da tue, nennt man Lernen. Ich lerne, indem ich Begriffe wiederhole und mir Sätze einpräge. Dabei erweitere ich meinen Wortschatz, bilde mich sprachlich weiter und versetze mich damit in die Lage, die Welt besser zu verstehen und zu beschreiben. Die Methode, mit der ich dies verfolge, ist das Abschreiben und (stille) Wiederholen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
Warum Katja und Max gern lernen
Kategorie: Schule

Wenn Katja gut gefällt,
was sie lernen muss,
lernt sie spielend leicht.

Wenn Max genau weiß,
was er lernen soll,
lernt er mit großem Eifer.

Wenn Katja und Max zeigen dürfen,
was sie gelernt haben,
wollen sie gleich noch mehr lernen.

 
 
02. Februar 2009
Ungewolltes Einprägen von Fehlern
Kategorien: Schule | Schriftkultur

  »Fritz Nopf meint«

Alles, was der Mensch lernt, geht durch wiederholtes Üben ins sogenannte »Langzeitgedächtnis« ein. Der Mensch kann sich alles mögliche einprägen, also neben Nützlichem und Richtigem auch Nutzloses, Dummes oder gar Fehlerhaftes bzw. Falsches. Auf dem unendlich weiten Gebiet der Möglichkeiten geht die moderne Grundschulpädagogik einen auffallend eigenartigen Weg. Sie gestattet nicht bloß, sondern sie empfiehlt sogar, Schulkinder sollten so früh wie möglich mit dem »Freien Schreiben« beginnen. Eltern sollten tunlichst nichts korrigieren. Diese aber sind voller Sorge, denn die von Erst- und Zweitklässern produzierten »freien« Texte sind voller Fehler, in nicht wenigen Fällen sind sie völlig unleserlich. Diesen Beitrag zu Ende lesen »


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