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mal ernst, mal heiter
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 Liebe Leserin, lieber Leser!

Was dem Menschen am Herzen liegt, das möchte er mitteilen! Unser Blog – das Tagebuch »mal ernst, mal heiter« – wächst allmählich aus den Kinderschuhen heraus. Die allererste Eintragung datiert zurück auf den 14. September 2006.

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27. März 2017
Die gestohlene Stunde
Kategorie: Besinnliches
 

Rätselhafte Zeit

Da wacht man eines sonnigen Morgens auf und stellt mit entsetztem Blick auf die Uhr fest: So spät schon? Ich habe wohl verschlafen!
Schon aber schiebt das noch schlaftrunkene Gehirn die Erklärung nach: Sommerzeit! Es ist eigentlich noch nicht so spät, und doch ... Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
01. Februar 2017
Wau-wau!
Kategorie: Humor

Hundesprache international

Wie bellt der Hund? Wau-wau? Das glauben wir. Hunde sind auch nationalbewusst. Der englische dog sagt »woof-woof«. Der italienische cane bellt »bau-bau«. In Österreich sagen die Hunde »wuff-wuff«, in Norwegen klingt es ähnlich: »vov-vov«. Und die spanischen Hunde machen »guau-guau«. Das Gebell rumänischer Vierbeiner erinnert uns doch sehr ans Essen: »ham-ham«.

 
 
Wozu Handschrift?
Kategorie: Schriftkultur

 

Der Zweck der Schrift: gelesen werden

»Da sind wohl Hühner spazierengegangen«, seufzt die Lehrerin. Am häuslichen Schreibtisch beugt sie sich über das Heft eines Schülers, versucht dessen Schrift zu entziffern. In dieser Szenerie offenbart sich die ganze Sinnlosigkeit nachlässig angefertigter Niederschriften. Schrift, die man nicht lesen kann, ist ohne Funktionswert. Schrift ist optische Mitteilung über Raum und Zeit hinaus. Diesem Zweck gehorcht die Notwendigkeit einer Form-Normierung. In der Grundschule werden unsere Kinder in dieses genormte Schriftsystem eingeführt. Lesen und Schreiben sind grundlegende Kulturtechniken, die von jeder Generation neu erlernt werden müssen. Unter Anleitung des Lehrers üben Kinder die gebräuchlichen Buchstabenformen ein. Schreibenlernen verfolgt das Ziel, sich schriftlich mitteilen zu können. Eine Gesellschaft, die darauf verzichtet, ihre Kinder in das bestehende Normsystem einzuführen, wird dies unweigerlich mit der Einbuße des kulturellen Niveaus bezahlen müssen. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
Lesen durch Schreiben
Kategorie: Besser lernen

Wenn in der Schule Falsches richtig ist

»Toa« statt »Tor«: Viele Grundschüler lernen mit einer Methode Lesen und Schreiben, bei der auf Regeln verzichtet wird. Pädagogen warnen.

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Zum Weiterlesen:

Vom Abschreiben
Weshalb wir die Handschrift pflegen sollten (Teil I)
Weshalb wir die Handschrift pflegen sollten (Teil II)
Computer und Lernen
Vereinfachte Ausgangsschrift
Die VA: Eine Schrift aus der Retorte

Zum Verständnis der unsinnigen Reformwut in Schulen:

Wer hat das Sagen in deutschen Klassenzimmern

 
24. November 2016
Kein Vorteil ohne Nachteil
Kategorie: Besinnliches

foto: pixelio

Kein Vorteil ohne Nachteil

Sorgfältiges Arbeiten benötigt Zeit. Zeitaufwendige Tätigkeiten beanspruchen unsere Geduld. Beides bringen wir immer weniger auf. Erkennbar ist dies an der zunehmenden Zahl fehlerhafter Produkte. Nehmen wir ein Beispiel: die Schrift.

Alte Bücher und Broschüren sind beinahe fehlerfrei. Satzbau und Inhalt beeindrucken durch Formschönheit und Vollständigkeit. Um solche Perfektion zu erreichen, ist ein gewisser Zeitaufwand nötig. Man schrieb mit der Hand, später tippte man auf der Schreibmaschine. Weil Korrekturen hier wie da nur mit Mühe durchgeführt werden konnten (ein Tippfehler machte unter Umständen die Arbeit einer ganzen Seite oder gleich mehrerer Seiten zunichte), brachte der Schreibende im eigenen Interesse höchste Sorgfalt und Konzentration auf. Der Zwang, langsam und mit Bedacht zu arbeiten, ergab sich aus den Umständen heraus. Wer ungenau arbeitete, büßte dies durch die Verdoppelung seines Aufwandes an Zeit und Kraft.

Wie anders ist dies heute! Und niemand würde das beklagen. Dennoch geht etwas verloren. Wir ahnen, was es ist.

Karin Pfeiffer

 
 
16. November 2016
Weshalb wir Handschrift pflegen sollten (Teil II)
Kategorie: Schriftkultur

Die eigene Handschrift zu verbessern, dafür ist es nie zu spät. Schauen wir einmal, was dazu alles nötig ist:

Das Schreibmaterial

Hilfreich sind Bleistift, Buntstift, Wachsmaler, Filzstift, Füller. Von Kuli oder Tintenroller ist abzuraten. Sie setzen der Handmotorik zu viel bzw. zu wenig Gleitwiderstand auf dem Papier entgegen. Radiergummi und Tintenkiller mögen nützlich sein für die Schreibpraxis; zum Üben der Handschrift schließen wir beides fort, denn ihre Benutzung stört Ablauf des Schreibens. Wer sich verschreibt, Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
06. November 2016
Heute lernen, was morgen wichtig ist?
Kategorie: Besser lernen
 Heute lernen, was morgen wichtig ist?

»Die Schule muss das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, die in Zukunft die Lebenschancen des einzelnen und den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt bestimmen.« So der verstorbene Politiker Johannes Rau in einem seiner Druckwerke.

Das heißt: Wir sollen heute lernen, was wir morgen brauchen. Leider knüpft diese Forderung nicht an der traditionellen Übereinstimmung darüber an, welche Fähigkeiten zur allgemeinen Lebensbewältigung gebraucht werden. Mit dem Ruf, heute zu vermitteln, was morgen nötig ist, verbindet sich die irrige Meinung, morgen werde etwas anderes benötigt als heute. Das mag sein, aber niemand weiß heute, was die Zukunft uns abverlangen wird; niemand kann sagen, welche Umstände wir antreffen werden. Für die Ausführung unserer Zukunftspläne müssen wir uns mit dem begnügen, was uns heute zur Verfügung steht. Allezeit hat der Mensch die Zukunft mit den vorhandenen Geräten gestaltet, und nicht mit den noch nicht vorhandenen von morgen. Wir können ein Haus nur mit Werkzeug und Material erbauen, das uns heute zur Verfügung steht — auch wenn uns dieses Haus morgen Schutz bieten wird, also ein Zukunftsprojekt darstellt.

Die Forderung, das Lernen und dessen Inhalte auf die Zukunft abzurichten, hieße unseren Kindern zu befehlen, jetzt bereits in den Zug einzusteigen, der morgen um diese Zeit am fraglichen Bahnsteig anhalten könnte. Das aber ist keineswegs sicher!

Karin Pfeiffer

 
 
SprichWort
Kategorie: Humor

 
 Lieber zu viele Köche,
als gar keinen Brei.
 

 
Weshalb wir Handschrift pflegen sollten (Teil I)
Kategorie: Schriftkultur
Rückgabe der Klassenarbeit in einem achten Schuljahr. Die Aufsatzhefte werden verteilt. Mit Spannung schlägt jeder Schüler das Heft auf, sobald er es vor sich liegen hat. Ein schlacksiger Blonder ist aufgestanden und tritt mit dem offenen Heft ans Pult, wo der Lehrer noch einige Eintragungen in das Klassenbuch vornimmt.
»Was heißt das?« Der Schüler deutet mit dem Finger auf die rote Schreibe unter seiner Arbeit. Diesen Beitrag zu Ende lesen »
 
22. September 2016
Sprachförderung durch Beantworten von textbezogenen Fragen
Kategorie: Besser lernen

Das schulische Lernen bedient sich seit jeher einer hilfreichen Methode, die ihre Aktualität niemals einbüßen wird, ganz einfach deshalb, weil sie erfolgreich ist. Gemeint ist der Frage-Antwort-Unterricht. Erst wenn eine gewisse Reife und damit ein Wissensfundament errichtet ist, kann ein Schüler sich selbst die Fragen stellen, die sein Wissen erweitern. So kann das Lernziel „Textverständnis“ durch Beantworten von inhaltlichen Fragen erreicht werden. Frage-Antwort-Unterricht ist der sicherste Weg zur Wissensfestigung. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
Schreiben heißt Denken
Kategorien: Schule | Schriftkultur

Weshalb das Schreiben so wichtig ist

Schreiben heißt Denken — Schreiben ist das langsame, bedächtige Abtasten von Wörtern und Begriffen. Dabei errichtet der Schreibende in Gedanken eine Brücke von der realen zur geistigen Welt. Schreiben, gemeint ist handschriftliches Niederlegen von Gedanken, ist im schulischen Unterricht unerlässlich, sofern dieser dem Anspruch gerecht werden will, Bildung zu vermitteln. Bildung entsteht nicht durch bloßen, spaßaffinen Konsum von Informationen. Ohne die Mühen des gedanklichen Durchdringens von Phänomenen gib es keinen Bildungserfolg. Das Rezept heißt vielmehr: Entschleunigung! Gedankliche Durchdringung gelingt, wenn das Tempo der heranbrandenden Wörter gedrosselt wird. Dies geschieht durch Schreiben.
Bildung bzw. das, was wir unausgesprochen darunter verstehen, bedarf trotz aller gegenläufigen Erscheinungen der geschriebenen Sprache. Lesen und Schreiben sind - und werden es bleiben - die wichtigsten Werkzeuge erfolgreichen Lernens. Schreiben heißt Denken. Sinnerfassendes, bildungsformendes Lesen ist ohne Schreibfertigkeit nicht denkbar. Und genau hier schließt sich der Kreis.

Karin Pfeiffer


foto: christoph schmotz by pixelio
 
 

 

 
Der Wörterbaum
Kategorie: Humor

Max wollte wissen,
was das heißt,
dieses Wort »Popocatepetl«

Der Opa sagte: »Häng's an den Wörterbaum.
Zum Anschauen.«

 
 
12. Mai 2016
Der Schulbuss kommt
Kategorie: Schriftkultur

 
Ungehörte Ratschläge
Kategorie: Politik
An die Politiker

Ihr werdet die Schwachen nicht stärken,
indem ihr die Starken schwächt.

Ihr werdet den Arbeitern nicht helfen,
indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.

Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen,
indem ihr den Klassenhaß schürt. Diesen Beitrag zu Ende lesen »

 
Wie wir lernen
Kategorie: Besser lernen

Wir lernen durch das Tun

Vor einigen Jahren habe ich angefangen, Cello zu spielen. Die meisten Leute würden sagen, dass das, was ich tue, darin besteht, Cello »spielen zu lernen«. Aber diese Worte rufen in unseren Gedanken die seltsame Vorstellung hervor, dass es zwei verschiedene Vorgänge gibt: erstens Cello spielen zu lernen; und zweitens Cello zu spielen. Sie deuten an, dass ich das erste tue, bis ich es abgeschlossen habe, an welchem Punkt ich den ersten Vorgang beende und mit dem zweiten beginne. Kurz, ich fahre fort, »spielen zu lernen«, bis ich »spielen gelernt habe«, und dann fange ich an zu spielen. Natürlich ist das Unsinn. Es gibt keine zwei Vorgänge, sondern nur einen. Wir lernen etwas, indem wir es tun. Es gibt keinen anderen Weg.

John Holt


foto: Dirk Schelpe / pixelio
 
 

 

 
26. April 2016
Ach du dickes Ei!
Kategorie: Humor
 
 
08. April 2016
Das haben gesagt ...
Kategorie: Aphorismen

 

   »
Willy Brandt: Die Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie das Leben nicht menschlicher macht.
   
Hannah Arendt Noch nie hat jemand die Wahrhaftigkeit zu den politischen Tugenden gerechnet.
   
Winston Churchill Demokratie ist die schlechteste Regierungsform überhaupt — mit Ausnahme aller anderen.
   
Oscar Wilde Man hat einmal große Erwartungen auf die Demokratie gesetzt, aber die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk.
   
Carl von Ossietzky In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist als der, der ihn gemacht hat.
  

 «

 
04. April 2016
Verpsrecher
Kategorie: Humor
 
 
Können Sie mich gut verstehen? Wir haben nämlich leider keine Mikrophole, äh, Mikrophone hier im Saal.
Für das Referat wär'n nur die drei ersten Arbeiten referant, äh, relevant.
Das wird 'ne Frage nach sich werfen — äh, das wirft einige Fragezeichen auf.
Denn da waren noch einige in den Skandal verwichselt, äh, verwechselt, äh, verwickelt.

 

 

Die Teilnehmer werden schriftlich benachteiligt.
Ich will das nicht noch mal verdeuteln, äh, verdoppeln.
In dem viertel Kapitel, im viertel Kapitel, also in dem viertel Kapitel ... Schreiben Sie diese beiden Zweile.
Mein Gott, ich kann das kleine ABC nicht mehr!

Diese authentischen Versprecher sind folgendem Buch entnommen:
Helen Leuninger. Danke und Tschüs fürs Mitnehmen. Neue gesammelte Versprecher
dtv Verlag, München 1998

A: Auf Wiederschaun.

B: Bittesehen!

 

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